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Sehenswertes & Bummeln
Spaziergang durch die Villenkolonie
Startpunkt ist der S-Bahnhof Grunewald, biegen Sie hier in die
Winkler Straße ein.
Winklerstraße 10, Villa Noelle
Die Villa wurde 1901 für den Stahlbauunternehmer und
Kommerzienrat Ernst Noelle gebaut. Ein beeindruckender
Werksteinbau mit Stilelementen der deutschen Renaissance.
Winklerstraße 15, Villa Becher
Die Villa des Architekten und Bauherrn Ewald Becher (1896) gilt
als eines der schönsten von ihm entworfenen Gebäude im
Grunewald.
Winklerstraße 20, Botschaftsresidenz der Vereinigten Arabischen Emirate
Der Neubau im arabisch angehauchten Architekturstil ist wohl
eines der größten Einfamilienhäuser im Grunewald. Biegen Sie
von der Winklerstraße rechts in die Fußgängerverbindung
“Hasensprung“ zwischen Diana- und Königssee ein. Sie gelangen
dann in die
Königsallee.
Koenigsallee 65, Villa Rathenau mit Rathenaugedenkstein
Der Fabrikant Walther Rathenau hat das Haus mit entworfen. Am
24. Juni 1922 wurde er auf dem Weg von seinem Haus in der
Königsallee 65 ins Außenministerium in der Königsallee Ecke Erdener
Straße im offenen Wagen ermordet. Schlagen Sie am Hagenplatz
Ihren Weg nach rechts in die Douglasstraße ein, rechts geht
dann die Bettinastraße ab.
Bettinastraße 3, Villa Sudermann
Hier lebte der Schriftsteller Hermann Sudermann. Seine
sozialkritischen Dramen gehörten zu seiner Zeit zu den
meistgespielten Stücken auf deutschen Bühnen.
Bettinastraße 4, Villa Ullstein
Hier lebte einst der Verleger Hans Ullstein. Von der
Bettinastraße gelangen Sie wieder zurück zum S-Bahnhof
Grunewald.
Prominente in der Villenkolonie Grunewald
U.a. Walther Rathenau, Max Planck, Alfred Kerr, die Familie
Bonhoeffer, Gerhard Hauptmann, die Brüder Ullstein, Samuel
Fischer, Vicki Baum, Lion Feuchtwanger, Romy Schneider, Grethe
Weiser.
Wissenswertes:
Die Künstlerkolonie (Ludwig-Barnay-Platz)
Die „Künstlerkolonie“ wurde für Schauspieler, Schriftsteller
und Journalisten erbaut. Seit den 1920er Jahren leben hier
viele aus den Medien bekannte Gesichter.
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