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Die Region ist der grünste Bereich Charlottenburg-Wilmersdorfs.
Der Ortsteil Grunewald gehört zu den gehobenen Wohnlagen
Berlins mit der Villenkolonie Grunewald, dem Ortsteil
Schmargendorf und dem Rheingauviertel um den Rüdesheimer Platz.
Mit dem Ausbau des Kurfürstendammes entstand seit 1889 an
seinem westlichen Ende ein neues nobles Wohnviertel, die
Villenkolonie Grunewald. Zur Villenkolonie gehören der
natürliche Halensee und die vier künstlich angelegten Seen
Diana-, Hertha-, Koenigs- und Hubertussee. Hier ließen sich
Bankiers, Unternehmer, Schriftsteller, Professoren und
erfolgreiche Künstler nieder, die Kultur, Wissenschaft, Politik
und Wirtschaft entscheidend prägten. Persönlichkeiten des
heutigen Lebens im Grunewald waren z. B. Hildegard Knef, Harald
Juhnke und Brigitte Mira.
In ihren literarischen Werken berichten viele prominente
Anwohner von prächtigen Soireen, Abendgesellschaften,
Lesezirkeln, Konzerten usw. in den großen Villen inmitten
ausgedehnter Parkanlagen.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Schmargendorf als
Ausflugsziel am Grunewald mit vielen Gaststätten bekannt.
Rainer Maria Rilke, der von 1898 bis 1900 mit Lou
Andreas-Salomé in der „Villa Waldfrieden“ an der
Hundekehlestraße 11 lebte, beklagte sich über den Lärm aus den
nahen Gartenlokalen. Heute ist Schmargendorf eine kleine, feine
Welt mit eigenem Ortszentrum rund um die alte Kirche und das
Rathaus.
In der Rubrik „Specials – Ab ins Grüne“ erhalten Sie viele
weitere Ausflugstipps für die Region Grunewald.
Mahnmal am Bahnhof Grunewald, Gleis 17
Mit einem öffentlich zugänglichen Mahnmal im S-Bahnhof
Grunewald erinnert die Deutsche Bahn AG an die Deportationen
jüdischer Bürger mit Hilfe der Reichsbahn durch die
Nationalsozialisten.
Tierisch wissenswert
Die Berliner Wildschweine sind sehr an Menschen gewöhnt. Sein
Sie bitte vorsichtig.
Verkehrsanbindung
Grunewald,
Hohenzollerndamm,
Heidelberger Platz,
Rüdesheimer Platz,
Breitenbachplatz |