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Sehenswertes
Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
(1891-95 Schwechten, 1943
zerstört), Breitscheidplatz Tel. 030 / 218 50 23, täglich 9-19 Uhr
Gedenkhalle: Mo.-Sa. 10-16 Uhr
www.gedaechtniskirche-berlin.de
Es handelt sich um zwei Kirchen: die Ruine der alten Kirche,
die als Mahnmal gegen Krieg und Zerstörung stehen geblieben ist
sowie die moderne Gedächtniskirche, erbaut 1961 nach Plänen von
Egon Eiermann.
In der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche
finden neben Gottesdiensten und Andachten eine Vielzahl von
kirchenmusikalischen Veranstaltungen statt. Hervorzuheben sind
die regelmäßig jeden Sonnabend um 18 Uhr stattfindenden
Abendmusiken, bei denen es sich in der Regel um im Wechsel
stattfindende Bach-Kantate-Gottesdienste und Orgelvespern,
gelegentlich aber auch um Konzerte handelt.
Europa-Center
Eingänge: Tauentzienstraße, Budapester Straße, Breitscheidplatz
www.europa-center-berlin.de,
www.heliport-berlin.de
Sein Bau galt im Jahre 1965 als größtes Unternehmen der
Berliner Nachkriegszeit. Die etwa 100 Geschäfte, 15
Restaurants, Pubs und Bars laden zum Shoppen und Bummeln ein.
In der Panorama-Etage in 89 m Höhe kann man den Blick über die
Stadt genießen. Abends ist der Blick über die hell erleuchtete
City-West ein besonderes
Erlebnis.
Weltkugelbrunnen vor dem Europacenter
Der Brunnen wurde 1982-84 von Joachim Schmettau erbaut.
Der Bahnhof Wittenbergplatz
Der neoklassizistische Bahnhof Wittenbergplatz wurde 1910-1913
von Alfred Grenander, dem Hausarchitekt der Hoch- und U-Bahn
entworfen. Den Platz schmückt der Lebensalterbrunnen (1985 W.
Grzimek).
Der Zoologische Garten und Zoo Aquarium
Hardenbergplatz 8 oder Budapester Straße 34, Tel. 030 / 254010
Mo.-So. 9-18.30 Uhr Zoo: 11,- € / 8,- €,
Zoo & Aquarium: 16,50 €, Kinder bis 15 J.: 5,50 €
www.zoo-berlin.de
Zoo-Aquarium:
Budapester Straße 32 / Olof-Palme-Platz, Tel. 030 / 254010,
Mo.-So. 9-18 Uhr 11,- € / 8,- €,
www.aquarium-berlin.de
Der Zoo Berlin besteht seit 1844 und ist der älteste, meist
besuchte und artenreichste Tierpark Europas mit 14.249 Arten.
Neues Cranzler Eck
Architekt: Helmut Jahn (1998 bis 2000), Lichtinstallation: Yann
Kersalé
Die Ecke Kurfürstendamm / Joachimstaler Straße ist eng mit der
Geschichte des legendären Café Kranzler verbunden, das 1932 als
„Restaurant und Konditorei Kranzler“ eröffnete. Die Terrasse
des Café Kranzler im zweiten Stock, mit seiner rot-weiss
gestreiften Markise, ist ein sehr ansprechender Ort, um das
Treiben an der
berühmten Ku’dammecke zu beobachten.
www.cafekranzler.de
Von 1893 bis 1915 befand sich an dieser Stelle das Künstlercafé
„Café des Westens“, auch „Café Größenwahn“ genannt. Hier
verkehrten u.a. Erich Mühsam, Else Lasker-Schüler und der Kreis
der Frühexpressionisten.
Synagoge Fasanenstraße
Fasanenstraße 79 / 80 (E. Hessel, 1911-12)
Die alte Synagoge wurde in der Pogromnacht vom 9. November 1938
zerstört. Erhalten sind Teile der Fassade und des Eingangs.
Das Wintergarten-Ensemble
Fasanenstr 22-26,
In den drei Stadtvillen aus dem 19. Jahrhundert, dem sog.
Winter-Garten-Ensemble, befinden sich das Käthe-Kollwitz-Museum
(1871
L. Mertens), die Villa Grisebach (1891 H. Grisebach; Galerie
Pels-Leudsen / Auktionen) und nebenan das Literaturhaus Berlin (1898
Becker & Schlüter).
Leibnizkolonnaden und Walter-Benjamin-Platz
Die Leibnizkolonnaden von Prof. Hans Kollhoff, einer
italienischen Piazza nachempfunden, laden zum Flanieren und
Verweilen in einem der vielen Restaurants und Weinlokale ein.
Die Schaubühne am Lehniner Platz
Kurfürstendamm 153,www.schaubuehne.de
Charlottenburg,
Halensee,
Adenauerplatz
Seit 1981 residiert die Schaubühne in dem Gebäude am Lehniner
Platz, das im Jahre 1928 von Erich Mendelsohn errichtet wurde.
Mendelsohn hatte sich auf den Bau von Büro- und Geschäfts-
häusern in sachlich-funktionaler Formsprache mit dynamischen
Gestaltungselementen spezialisiert. Er zählte zu den
bedeutendsten deutschen Architekten des 20. Jahrhunderts. Unter
anderem war er Gründungsmitglied des Berliner “Ring“, einer
1924 mit Ludwig Mies van der Rohe und Walter Gropius ins Leben
gerufenen Vereinigung progressiver Architekten.
Das Gebäude der heutigen Schaubühne wurde ursprünglich als Kino
„Universum“, dem damals größten Kino Berlins errichtet, das wiederum
Teil des so genannten WOGA-Komplexes war: Auf 40.000
m² sollten alle Funktionen einer Stadt im Kleinen vereint
werden. |